Burnout

Ich bekomme jetzt noch schweißnasse Finger, wenn ich an meine eigene Zeit Anfang 2014 denke. Ich hatte schon seit Monaten Magenschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungseinbußen und konnte meine Arbeit nicht mehr richtig machen.

Geht es Ihnen möglicherweise gerade genauso? Lange andauernde Magenschmerzen sind immer ein Signal dafür, „dass einem etwas im Magen liegt“. Kennen Sie das, am Schreibtisch zu sitzen und alle Bilder verschwimmen, aus Buchstaben lassen sich keine Wörter mehr bilden? Wie apathisch schauen Sie nur noch auf ihren Bildschirm.

Ich bin damals regelmäßig nachts zwischen zwei und drei Uhr aufgewacht und hatte heftige Schlafstörungen. Ich war sehr gereizt, habe nur noch unregelmäßig gegessen und hatte große Ängste und Panikattacken. Alles in meinen Körper zeigte mir an, dass ich kräftig über meine Grenzen gegangen bin. Irgendwann war ich so erschöpft, waren die Panikattacken so drängend, dass gar nichts mehr ging. Eines morgens hatte ich immerhin noch die Kraft, mich selber an meine Hausärztin zu wenden und die wies mich dann sofort in eine Klinik ein. Ein Mensch, der nicht mehr weiter weiß, hat dann auch Selbstmordgedanken.

Wissen Sie, was schwere Panikattacken sind? Wie sich das anfühlt? Diese Enge im Hals, der Schweiß auf den Fingern, das pulsierende Herz? Das fühlt sich wirklich schlecht an, bedrängend und ausweglos. Sie wollen nur noch von ihrem Arbeitsplatz weg, nach Hause, ihre „Ruhe haben“. Aber die bekommen Sie nachts ja schon nicht mehr, weil sie nicht schlafen können.

Offensichtlich hatte ich damals monatelang alle Signale, die mir mein Körper gegeben hat, ignoriert oder besser, gar nicht wahrgenommen. Ich bin mir heute sicher, dass es nicht dazu hätte kommen müssen, wenn ich mir rechtzeitig Hilfe geholt hätte. Frühzeitig mit einem Coach oder Berater, so wie ich es heute bin, gesprochen hätte. Ein Burnout ist immer eine Sammlung ganz lange aufgestauter Unaufmerksamkeiten bis es schließlich zum Knall kommt.

Wenn Sie in so einer Situation sein solltest, dann kann ich Sie  gut verstehen. Besonders Männer tendieren dazu, viel zu lange zu warten, bevor wir sie sich helfen lassen. Lassen Sie es nicht dazu kommen. Lesen Sie meine Geschichte. Sich frühzeitig helfen zu lassen, ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.

Denn das, was mir passiert ist und ich in dem Buch beschrieben habe, sollten Sie auf alle Fälle vermeiden. Das muss nicht sein.

Leseprobe:

Kapitel 1 – Der Bahnübergang

„Selbstmord ist eine endgültige Lösung für ein vorübergehendes Problem.“

„Es ist Sonntag, der 16. März 2014. Alles in mir im Kopf rast, er zerspringt mir fast. Ich bin total angespannt, die feuchten Hände zittern am Lenkrad. Ich habe mich absichtlich nicht angeschnallt. Der quäkende Warnton dringt zwar an mein Ohr, aber ich bin so abgestumpft, dass er mich nicht stört. Für mein Vorhaben brauche ich die Sicherheitsgurte nicht. Kalter Schweiß auf der Stirn, meine Gedanken fahren Achterbahn und drehen sich im Kreis. „Du hast keine Chance mehr, das Leben macht keinen Sinn mehr. Beende es.“ So oder ähnlich geht es mir schon seit Tagen durch den Kopf. Mein Hals ist trocken, ich spüre eine Enge auf der Brust. Keinen blassen Schimmer, wie ich in dem Zustand meinen Peugeot 407 SW überhaupt fahren konnte. Das, was ich Dir hier beschreibe, ist brutale Realität. Eine völlig außer Kontrolle geratene Autofahrt auf der A27, der Stadtautobahn in Bremen.

Mein Auto rast wie in Trance von selbst. Irgendwie fährt es mich, aber nicht umgekehrt. Mein Fuß ist fest auf dem Gaspedal. 130, 140, 150 km/h, oder noch mehr. Jedenfalls zu schnell, denn nur 130 sind erlaubt. Tunnelartig ist mein Blick, ist nur noch fixiert auf die nächste Autobahnbrücke. „Brücken“, geht es mir durch den Kopf. Die rasenden Gedanken kreisen nur noch darum. Voll dagegen und dann ist endlich Schluss.“

Warum bin ich heute der Richtige für Sie:

ja, ich bin damals ausgebrannt. Und heute brenne ich dafür, Menschen, insbesondere Männern dabei zu helfen, wie sie in eine solche Schleife gar nicht erst kommen.

Nach dem Burnout fühlen sich die Menschen allein gelassen und brauchen persönliche Unterstützung durch Coaching, Beratung und durch Seminare. Dabei kommt mir zugute, dass ich kein Therapeut bin, denn die Menschen brauchen jetzt praktische Hilfe. Aufgrund eigener Betroffenheit und meiner Lebenserfahrung bin ich dazu besonders geeignet.Und wenn der Burnout bereits eingetreten sein sollte, kann ich ihnen den Weg in eine andere, gesündere Zukunft zeigen. Häufig bleiben nämlich nach einem Burnout die äußeren Lebensumstände, die zum Zusammenbruch beigetragen haben.

Schon seit mehr als 20 Jahren nutze ich meine Funktion als Personalleiter, Mediator und systemischer Coach, um Menschen zuzuhören und ihnen weiterzuhelfen. Durch meine Expertise und meine persönlichen Erfahrungen coache ich Männer, insbesondere auch in der Burnout-Nachsorge.

Besondere Vorteile sind:

  • die Lebenserfahrung und Weisheit von 62 Lebensjahren
  • ein fundierte Coachingausbildung
  • die Kenntnis diverser Persönlichkeitsmodelle
  • die intensive Beschäftigung mit der Hirnforschung und der Psyche des Menschen
  • und meiner hoher Idealismus, Menschen helfen zu wollen und damit die Welt lebenswerter zu machen.

Veranstaltungen, Vorträge und mein Coachingangebot dazu finden sie auf dieser Seite unter der entsprechenden Rubrik.

Wenn Sie Fragen dazu haben und wissen wollen, was ich für Sie tun kann, dann rufen Sie mich an. Ich habe immer ein Ohr für Sie.

Tel: 0421-6364286 oder 0160-8026483