Ich wollte nie so werden wie mein Vater

Mein erstes Buch hat den Titel: „Ich wollte nie so werden wie mein Vater“ und ist im September 2018 erschienen.

Einleitung:

Ich bekomme jetzt noch schweißnasse Finger, wenn ich an die Zeit Anfang 2014 denke. Ich hatte schon seit Monaten Magenschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und konnte meine Arbeit nicht mehr richtig machen. Ich bin regelmäßig nachts zwischen zwei und drei Uhr aufgewacht und hatte heftige Schlafstörungen. Ich war sehr gereizt, habe nur noch unregelmäßig gegessen und hatte große Ängste und Panikattacken. Alles in meinen Körper zeigte mir an, dass ich kräftig über meine Grenzen gegangen bin. Irgendwann war ich so erschöpft, waren die Panikattacken so drängend, dass gar nichts mehr ging. Eines morgens hatte ich immerhin noch die Kraft, mich selber an meine Hausärztin zu wenden und die wies mich dann sofort in eine Klinik ein. Ein Mensch, der nicht mehr weiterweiß, hat dann auch Selbstmordgedanken.

Offensichtlich hatte ich monatelang alle Signale, die mir mein Körper gegeben hat, ignoriert oder besser, gar nicht wahrgenommen. Ich bin mir heute sicher, dass es nicht dazu hätte kommen müssen, wenn ich mir rechtzeitig Hilfe geholt hätte. Frühzeitig mit einem Coach oder Berater, so wie ich es heute bin, gesprochen hätte. Ein Burnout ist immer eine Sammlung ganz lange aufgestauter Unaufmerksamkeiten bis es schließlich zum Knall kommt.

Wenn Du in so einer Situation sein solltest, dann kann ich Dich gut verstehen. Wir Männer tendieren dazu, viel zu lange zu warten, bevor wir uns helfen lassen. Lasse es nicht dazu kommen. Lies meine Geschichte. Sich frühzeitig helfen zu lassen, ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.

Leseprobe:

Kapitel 1 – Der Bahnübergang

„Selbstmord ist eine endgültige Lösung für ein vorübergehendes Problem.“

Es ist Sonntag, der 16. März 2014. Alles in mir im Kopf rast, er zerspringt mir fast. Ich bin total angespannt, die feuchten Hände zittern am Lenk-rad. Ich habe mich absichtlich nicht angeschnallt. Der quäkende Warnton dringt zwar an mein Ohr, aber ich bin so abgestumpft, dass er mich nicht stört. Für mein Vorhaben brauche ich die Sicher-heitsgurte nicht. Kalter Schweiß auf der Stirn, meine Gedanken fahren Achterbahn und drehen sich im Kreis. „Du hast keine Chance mehr, das Leben macht keinen Sinn mehr. Beende es.“ So oder ähnlich geht es mir schon seit Tagen durch den Kopf. Mein Hals ist trocken, ich spüre eine Enge auf der Brust. Keinen blassen Schimmer, wie ich in dem Zustand meinen Peugeot 407 SW überhaupt fahren konnte. Das, was ich Dir hier beschreibe, ist brutale Realität. Eine völlig außer Kontrolle geratene Autofahrt auf der A27, der Stadtautobahn in Bremen.

Mein Auto rast wie in Trance von selbst. Irgendwie fährt es mich, aber nicht umgekehrt. Mein Fuß ist fest auf dem Gaspedal. 130, 140, 150 km/h, oder noch mehr. Jedenfalls zu schnell, denn nur 130 sind erlaubt. Tunnelartig ist mein Blick, ist nur noch fixiert auf die nächste Autobahnbrücke. „Brücken“, geht es mir durch den Kopf. Die rasenden Gedanken kreisen nur noch darum. Voll dagegen und dann ist endlich Schluss.

Botschaft des Buches:

Auch wenn der Anfang des Buches dramatisch ist, so hat es ein Happy End, sonst könnte ich das heute gar nicht schreiben. In dem Buch habe ich ausgiebig beschrieben, wie es weitergegangen ist und wie ich aus dieser Krise wieder herausgekommen bin.

Nach etwas mehr als drei Monaten war ich wieder zuhause und fühlte mich dann ziemlich alleingelasse. Ich hatte zwar für eine kurze Zeit einen Therapeuten, den mir die Krankenkasse gestellt hatte. Diesen habe ich mir jedoch nicht aussuchen können und so richtig weitergebracht hat er mich nicht.

Erst 1 1/2 Jahre später habe ich einen Coach gefunden, mit dem ich aufgearbeitet habe, was damals passiert ist. Wir haben herausgefunden, dass ich nicht das beruflich gemacht habe,  was mir wirklich Spaß macht und was die ganze Geschichte mit meinem Vater und meiner Familie zu tun hatte. Daher der Buchtitel.

Lesen Sie das Buch und Sie werden sehen, dass es für alles eine Lösung gibt, wenn Sie sich professionell helfen lassen. Falls Sie sich hier wiederentdecken, dann rufen Sie mich an.

0421-6364286 oder 0160-8026483

Impressionen zu dem Buch:

Große Freude. Michael, der Buchbinder aus Hamburg, hat mir am 3. September 2018 das Buch persönlich geliefert.

 

Was für ein Gefühl, ein Buch mit dem eigenen Namen in der Hand zu haben. Es sieht noch besser aus, als ich mir es vorgestellt habe. Danke auch an Gaby Hellwig, die dieses tolle Cover gestaltet hat.

Und so habe ich gestrahlt, als der stolze Autor das erste Buch signiert und verkauft hat.

Ich bin total glücklich und stolz über diese Leistung. Sowohl darüber, dass ich aus der Krise wieder herausgekommen bin als auch über die Fertigstellung des Buches.

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